Aktuelles

15.07.2026

Bekanntermaßen kommt es – bedingt durch die Haushaltslage – zu Stellenstreichungen bzw. Nicht-Wiederbesetzungen im Forstlichen Revierdienst des Landkreises.

Die Vertreterversammlung der FBG im Dreiländereck hat in ihrer Sitzung vom 15. Juli 2026 zu diesem Thema folgende Stellungnahme, die zwischenzeitlich an die Landrätin Frau Dammann, Herrn Dezernenten Kauffmann und die Vorsitzenden der Kreistagsfraktionen gegangen ist:

„Stellungnahme der Vertreterversammlung der FBG im Dreiländereck zu Auswirkungen der Stellenstreichungen bei der Forstverwaltung des Landkreises Lörrach, insbesondere für die Privatwaldbesitzenden

Sehr geehrte Frau Landrätin Dammann,

sehr geehrter Herr Dezernent Kauffmann,

sehr geehrte Vorsitzende der Kreistagsfraktionen,

sehr geehrte Damen und Herren, 

auf Initiative der Privatwald-Betriebsgemeinschaft (PBG) Gersbach e. V. befasste sich die Vertreterversammlung der Forstbetriebsgemeinschaft im Dreiländereck w. V. in ihren Sitzungen am 7. Mai und am 15. Juli 2026 mit dem Thema „Privatwaldberatung und -betreuung durch die Forstverwaltung im Landkreis Lörrach“.

Die Geschäftsleitung wurde durch die Vertreterversammlung einstimmig beauftragt, auf Basis einer Vorlage der PBG Gersbach die dort angesprochenen Sorgen zu formulieren und der Landkreisverwaltung, dem Kreistag sowie weiteren Akteuren mitzuteilen.

Die Stellungnahme der Vertreterversammlung vom 15.07.2026 und der Geschäftsstelle der FBG im Dreiländereck (zum 1.1.2026 durch Fusion der beiden FBGen Kl. Wiesental und Dreiländereck entstanden) lautet wie folgt:

Der Wald ist bedroht!

Der Klimawandel schädigt unsere Wälder vor allem durch Trockenheit, Hitze, Extrem-wetterereignisse, Schädlingsbefall und Waldbrände.

 

Viele Bestände müssen umgebaut und an neue Klimabedingungen angepasst werden!

Dies ist ein dringend notwendiger Waldumbau und zugleich eine effektive und angemessene Maßnahme für den Klimaschutz!

 Dies bedingt eine fachmännische Beratung vor Ort!

 Die Revierleitungen sind aber in den letzten Jahren unter anderem vermehrt mit Naturschutzbelangen, Verkehrssicherungsmaßnahmen und einer überbordenden Dokumentationspflicht belastet!

 Die bereits erfolgten bzw. geplanten Stellenstreichungen des Landkreises Lörrach bei den Forstrevieren sind dazu hochgradig konträr!

 Die Forstbetriebsgemeinschaft setzt eher auf eine personelle Stärkung der Forstverwaltung!
Sie ist maßgeblich auf die Hilfe bei der Akquirierung von heimischem Holz durch das Revierleitersystem angewiesen. Diese Zusammenarbeit hat sich seit über einem halben Jahrhundert bewährt.

 Die Sonderbehörden, so u. a. die Forstbehörde, wurden 2005 in die Landkreise eingegliedert. Dafür erhalten die Landkreise jährliche Ausgleichszahlungen durch das Land.

 Im Jahr 2016 wurde durch die Kartellbehörde eingefordert, dass für die Holzaufnahme kostendeckende Beträge zu erheben sind. Seither erzielt der Landkreis dadurch zusätzliche Einnahmen.

Die jahrzehntelange und bewährte Zusammenarbeit zwischen der Forstverwaltung, insbesondere den Revierleitungen auf der Fläche, und den Forstbetriebsgemeinschaften, ermöglichte eine fachgerechte Betreuung der Waldbesitzer aus einem Guss. Bis zum heutigen Tag wird die Kombination der Tätigkeit der Revierleitungen (Produktion) und der FBG (Vertrieb) von den meisten Waldbesitzern als Einheit gesehen, die es früher beim Holzverkauf über die Forstämter ja auch war. Eine Zusammenarbeit beider Organisationseinheiten ist unentbehrlich.

Umso mehr sind die Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer beunruhigt durch die personelle Entwicklung durch das Streichen bzw. die Nicht-Wiederbesetzung von Revierleiterstellen. Die finanziellen Zwänge des Landkreises sind natürlich bekannt. Dennoch empfinden die Waldbesitzer die Einsparung von Förster/innen-Stellen als Sparen am falschen Ende.

Die umfangreichen Gemeinwohlleistungen, die der – gesunde – Wald für die Allgemeinheit erbringt, werden ja nicht oder nur zu einem kleinen Teil durch die Gesellschaft vergütet. Es geht den Waldbesitzern nicht nur um die Holzproduktion, sondern auch um den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen und der bewirtschafteten Kulturlandschaft.

Schauen Sie nur einmal im Juli aus dem Fenster: Braunfärbung des Buchenlaubes bereits Mitte Juli!! Gerade in Zeiten des von Allen zu spürenden und rasanten Klimawandels, der die Wälder massiv bedroht, ist ein Rückgang des Betreuungsvolumens absolut kontraproduktiv!

Vielmehr ist ein pro-aktives Zugehen auf die Waldbesitzer erforderlich, zumal durch die demografische Entwicklung viele jüngere Waldbesitzer nachfolgen, die nicht mehr die starke Bindung an den Wald haben wie die Vorgängergenerationen. Sei es durch andere Interessen bedingt oder weil sie nicht mehr vor Ort wohnen. Die Strategie muss daher sein, auf die Waldbesitzer zuzugehen und sie aktiv zur Pflege und Bewirtschaftung ihrer Wälder zu animieren und sie bei dem klimabedingten notwendigen Waldumbau zu unterstützen. Diese anstrengende und langwierige Kärrnerarbeit im Privatwald haben die Revierleiter/innen immer zu ihren Aufgaben gezählt. Dafür müssen sie aber auch die Zeit haben, die ihnen zunehmend dafür fehlt.

Eine aktive Bewirtschaftung der Wälder inklusive einer nachhaltigen Holznutzung ist nicht nur aus Gründen der langfristigen CO2-Bindung erforderlich, sondern beispielsweise auch, um die heimische Industrie mit Rohstoffen zu versorgen. Die lokalen und regionalen Verarbeiter (Sägewerke) benötigen eine kontinuierliche und sichere Versorgung mit heimischem Holz. Dieses spielt bei der Energiewende, insbesondere beim Bau, eine entscheidende Rolle und sollte aus heimischer Produktion zur Verfügung stehen und nicht von irgendwoher importiert werden müssen.

Die aktuellen Temperaturen vergangener Tage, die extremen Hitze-Sommer der letzten Jahrzehnte, mahnen uns nur allzu gut für einen gesunden und stabilen Wald die notwendigen Maßnahmen zu treffen.

Getreu dem Landkreis-Motto „Zukunft gemeinsam gestalten“ sind die rund 4.000 privaten und kommunalen Mitglieder der FBG im Dreiländereck bereit, gemeinsam mit dem Landkreis nach Lösungen für die sich abzeichnende Betreuungs-Problematik durch Stellenabbau insbesondere im Privatwald zu suchen. Nehmen Sie bitte dieses Angebot an!“

02.07.2026

Die Vertreterversammlung der FBG im Dreiländereck hat am 2. Juli 2026 einstimmig den Nachfolger für den Geschäftsführer Dr. Michael Meyer-Heisig gewählt, der voraussichtlich zum 31. März 2027 seine Tätigkeit beenden wird.

Gewählt wurde Herr Leonard Römer, der in Göttingen den Bachlor in Forstwirtschaft abgeschlossen hat und anschließend den Vorbereitungsdienst und die Laufbahnprüfung für den gehobenen Forstdienst bei der niedersäschischen Landesforstverwaltung absolvierte. Außerdem ist er gelerneter Landwirt.

Derzeit ist er im Bereich Verkehrssicherungspflicht, Baumkontrolle und -pflege tätig.

Stellvetretender Geschäftsführer ist weiterhin Ralf Schiller.

Herr Römer beginnt zum 1. Oktober bei der FBG und soll die Geschäftsführerposition ab dem 1. April 2027 übernehmen.

 

15.07.2026

Pressemitteilung der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) im Dreiländereck zur Vertreterversammlung am 15.07.26

Bei der kürzlich erfolgten Sitzung der Vertreter des Kommunal- und Privatwaldes der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) im Dreiländereck wurden die Geschäftsberichte für 2025 der beiden zum 1.1.2026 fusionierten FBGen Kleines Wiesental und Dreiländereck letztmalig separat behandelt.

Zunächst wählte die Versammlung, die über 3.000 private und kommunale Waldbesitzer vertritt, Andres Spicker, den neuen Bürgermeister von Malsburg-Marzell, zum Sprecher der Gemeinden mit unter 50 Hektar Kommunalwald.

Clemens Rüttnauer, bis zur Fusion Vorstandsvorsitzender der FBG Kleines Wiesental, berichtete über die Tätigkeit des Vorstands im vergangenen Jahr.

Geschäftsführer Michael Meyer-Heisig stellte die Abschlüsse 2025 der beiden FBGen vor.

Die FBG Kleines Wiesental erzielte einen Umsatz von rund 2,4 Mio. Euro durch den Holzverkauf. Im vergangenen Jahr gab es durch die Waldbesitzer einen Verkaufsauftrag für etwa 32.000 Fm an die FBG. Damit lag der Holzankauf etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Dabei kamen 53 % des Holzes von privaten und 47 % von kommunalen Waldbesitzern. 73 % waren Nadelholz, 27 % Laubholz. Da Ende 2024 kurz vor Kassenschluss noch Zahlungen der Sägewerke eingingen, wurden diese Anfang 2025 an die Waldbesitzer ausgezahlt. Über die Jahre hatte sich dies bei stark schwankenden Jahresergebnissen immer ausgeglichen, 2025 jedoch kam es durch die gegenüber 2024 um 282.000 Euro höheren Auszahlungen zu einem Fehlbetrag von rund 89.000 Euro. Dieser wird satzungsgemäß durch die recht hohen Rücklagen gedeckt.

 

Die FBG Dreiländereck erzielte 2025 einen Gesamtumsatz in Höhe von rund 3,47 Mio. Euro. Dieser lag um rund 500.000 Euro unter dem des Vorjahres. Der Grund liegt im 2024 vorhandenen Eichen-„Hype“, der 2025 nicht mehr existierte: es wurden rund 1.000 Fm Eiche weniger als im Vorjahr verkauft mit einem Umsatzrückgang bei Eiche um über 670.000 EUR. Diese wurden durch die Mehrverkäufe bei Fichte und Buche nicht ausgeglichen, da die hochpreisigen Eichensortimente einen starken Einfluss auf die Umsatzerlöse haben. Angekauft wurden rund 37.000 Fm, was etwa der Vorjahresmenge entspricht. Davon stammten 55 % aus dem Gemeinde- und 45 % aus dem Privatwald. Auch bei der FBG Dreiländereck schwanken die jährlichen Betriebsergebnisse stark: während 2024 ein Überschuss von knapp 121.000 Euro erzielt wurde, ergab sich 2025 ein Defizit von knapp 24.000 Euro. Diese werden aus der ausreichend hohen Rücklage gedeckt.

Die Vertreterversammlung stimmte beiden Abschlüssen und Geschäftsberichten getrennt zu und entlastete Vorstand und Geschäftsführer.

Für 2026 ist laut Geschäftsführer Meyer-Heisig ein Defizit nicht ausgeschlossen, da die Mitgliederversammlung der FBG Kleines Wiesental im Rahmen der Fusion beschlossen hatten, die Rücklagen binnen drei Jahren um 250.000 Euro für Wegeunterhaltung abzubauen. Außerdem muss für den für die Fusion erforderlichen Austritt der FBG Dreiländereck aus der kommunalen Zusatzversorgungskasse mit einer Ausgleichszahlung bis zu 100.000 Euro gerechnet werden.

Allerdings kann die fusionierte FBG im Dreiländereck nun wieder eine beträchtliche Personalkostenförderung in Anspruch nehmen, da die Fusion bei der forstlichen Förderung wie eine Neugründung bewertet wird. Die Förderrichtlinie ist derzeit in Arbeit. Durch Synergieeffekte sollen die Kosten bei der FBG weiter gesenkt werden. Die Vertreterversammlung sieht die fusionierte FBG gut aufgestellt, da bei der summarischen Betrachtung der letzten vier Jahre ein durchschnittlicher Überschuss von rund 40.000 Euro jährlich erzielt werden konnte.

Mit einem Schreiben an die Landrätin sowie die Fraktionen des Kreistages drückt die Vertreterversammlung ihre Besorgnis aus, dass durch Stellenstreichungen bei der Forstverwaltung die Privatwaldbetreuung nachlassen könnte. Gerade in Zeiten, in denen der klimabedingte Waldumbau vorangetrieben werden muss, bedarf es für den Privatwald einer gesteigerten Fürsorge. Die FBG bietet an, hierbei gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

 

 

24.03.2026

Die Fusion der beiden FBGen Kleines Wiesental und Dreiländereck ist formell abgeschlossen. Näheres dazu finden Sie unter dem Reiter „Über uns“.

Da der aktuelle Geschäftsführer seine Tätigkeit bei der FBG aus Altersgründen voraussichtlich zum Ende des ersten Quartals 2027  beenden wird, leitet der Vorstand derzeit die Suche nach einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin ein. Die Ausschreibung erfolgt sowohl intern als auch extern. Das bedeutet, dass sich selbstverständlich auch der derzeitige Stellvertreter auf die Stelle als Geschäftsführer bewerben kann und wird. Da ggf. dann dessen Stelle frei wird, erfolgt auch für diese zeitgleich eine Ausschreibung.

Die Bewerbungsfrist endete am 27. April 2026.

09.12.2025

Aufruf der Forstbetriebsgemeinschaft im Dreiländereck an alle interessierten Privatwaldbesitzer in der Gemeinde Malsburg-Marzell, sich ehrenamtlich einzubringen  

Die Forstbetriebsgemeinschaften Dreiländereck und Kleines Wiesental fusionieren durch Beschluss ihrer Mitglieder zum kommenden Jahreswechsel 2025 /2026. Der Privatwald wird von den Stimmen her in etwa seiner Anteilsfläche entsprechend in der Vertreterversammlung vertreten sein (14 Privatwald- zu 17 Kommunalwaldvertreter). Die meisten Vertreter für den Privatwald werden über entsprechende, lokale Waldbesitzer-Vereinigungen ernannt.

Da es für das Gebiet der Gemeinde Malsburg-Marzell eine solche Vereinigung nicht gibt, können sich gemäß der neuen Satzung der Forstbetriebsgemeinschaft „im Dreiländereck“ interessierte Waldbesitzer/innen aus dem Gemeindegebiet zur Wahl stellen.

Drei Sitze sind dabei zu vergeben. Die Wahl findet während der konstituierenden Sitzung am 20.01.2026 um 19 Uhr im Rathaus Maulburg durch die per Satzung bereits gesetzten Vertreter der lokalen Waldbesitzer-Organisationen und Gemeinden statt. Die Wahlperiode beträgt vier Jahre.

Die Vertreterversammlung tagt in der Regel ein- bis maximal zweimal im Jahr und entscheidet über den Rahmen der FBG-Tätigkeiten. In Zeiten des klimabedingten Waldumbaus und angespannter Finanzlage bei der Forstverwaltung sollten die Privatwaldbesitzer in diesem Gremium gut vertreten sein und die drei Positionen besetzt werden.

Interessierte können sich unter 07626/919912 oder m. 01522 1867350 bei der FBG Dreiländereck näher informieren.

Wir freuen uns über ihre Bewerbung.

Besten Dank für Interesse und Engagement.

Mit freundlichen Grüßen,

Mario T. Singer

Vorsitzender Forstbetriebsgemeinschaft Dreiländereck

02.11.2025 Einladung zum Infoabend für Waldbesitzer in Kandern am 20.11.2025

Die Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Dreiländereck und der Forstbezirk Kandern informieren die Waldbesitzer am Dinkelberg über Wald und Forstwirtschaft sowie den Holzmarkt. Außerdem berichtet die FBG über die Fusion mit der FBG Kleines Wiesental zum 1.1.2026.

Bernhard Schirmer, Forstbezirksleiter von Kandern, berichtet über Aktuelles aus dem Forstbezirk.

Die Veranstaltung findet statt im Gasthaus „Sonne“ in Kandern, Hauptstraße, 19 Uhr.

30.10.2025 Einladung zum Infoabend für Waldbesitzer am Dinkelberg am 11.11.2025

Die Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Kleines Wiesental und der Forstbezirk Kandern informieren die Waldbesitzer am Dinkelberg über Wald und Forstwirtschaft sowie den Holzmarkt.

Bernhard Schirmer, Forstbezirksleiter von Kandern, berichtet über Aktuelles aus dem Forstbezirk.

Der Infoabend ist gleichzeitig Termin für die jährliche Versammlung der IG Dinkelberger Waldbesitzer.

Geschäftsführer Michael Meyer-Heisig berichtet über die geplante Fusion mit der FBG Dreiländereck zum Jahreswechsel und den aktuellen Holzmarkt. Derzeit ist die Nachfrage für die meisten Sortimente ausgezeichnet und die Preise sind sowohl im Nadel- als auch im Laubholz sehr gut. Dringend gesucht wird Stammholz von Fichte, Buche, Eiche und Esche.

Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, dem 11. November, 19.00 Uhr im Gasthaus „Maien“ in Eichsel.

(Da wir diesmal leider den Redaktionsschluss von zwei lokalen Mitteilungsblättern um einen Tag verpasst haben: sagen Sie gerne den Termin auch anderen Waldbesitzern weiter. In den Tageszeitungen wird die Pressemitteilung noch erscheinen).

03.09.2025 Einladung zur Mitgliederversammlung der FBG Dreiländereck am 20.10.2025, 19 bis 21 Uhr

Anlässlich der geplanten Fusion mit der Forstbetriebsgemeinschaft Kleines Wiesental w. V. lädt die FBG Dreiländereck w. V. ein zu einer Mitgliederversammlung am Montag, dem 20.10.2025, um 19 Uhr in der Wiesentalhalle in Steinen.

An dieser Stelle sei der Hinweis erlaubt, dass die FBG Kleines Wiesental im Kleinen Wiesental nur noch für den Privatwald in Sallneck und Wieslet zuständig ist. Für alle übrigen Privatwaldbesitzer und den Gemeindewald ist die FBG Todtnau die zuständige Vermarktungsorganisation.

Die detaillierte Einladung samt Tagesordnung finden Sie hier, Hintergründe zur Fusion und den Satzungsentwurf hier.

Biette beachten Sie den Wunsch zur schriftlichen oder telefonischen Anmeldung, um den Raumbedarf planen zu können.

03.09.2025 Einladung zur Mitgliederversammlung der FBG Kleines Wiesental am 20.10.2025, 16 bis 18 Uhr

Anlässlich der geplanten Fusion mit der Forstbetriebsgemeinschaft Dreiländereck w. V. lädt die FBG Kleines Wiesental w. V. ein zu einer Mitgliederversammlung am Montag, dem 20.10.2025, um 16 Uhr in der Wiesentalhalle in Steinen.

An dieser Stelle sei der Hinweis erlaubt, dass die FBG Kleines Wiesental im Kleinen Wiesental nur noch für den Privatwald in Sallneck und Wieslet zuständig ist. Für alle übrigen Privatwaldbesitzer und den Gemeindewald ist die FBG Todtnau die zuständige Vermarktungsorganisation.

Die detaillierte Einladung samt Tagesordnung finden Sie hier, Hintergründe zur Fusion und den Satzungsentwurf hier.

Biette beachten Sie den Wunsch zur schriftlichen oder telefonischen Anmeldung, um den Raumbedarf planen zu können.

02.09.2025 Weitergeleitete Einladung des Forschungsprojekts „Small4Good“

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Teilnehmende im Projekt Small4Good,

wir laden Sie herzlich zur zweiten Exkursion im Rahmen des Forschungsprojekts Small4Good ein! Gemeinsam mit Revierförster Karl Ulrich Mäntele und Stephan Hoffmann (Wissenschaftler an der Norwegischen NIBIO) erkunden wir eine Waldfläche in Rickenbach und diskutieren Chancen und Herausforderungen der Waldbewirtschaftung.

Die Multifunktionalität des Waldes steht dabei im Zentrum. Während Karl Ulrich Mäntele die lokale Perspektive einbringt, wird uns Stephan Hoffmann zeigen, welche Trends und Ansätze in der norwegischen Waldwirtschaft Erfolg haben. Abschliessen werden wir mit einem Einblick in bisherige Ergebnisse aus dem Projekt.

Wann & Wo:

  1. September 2025, 15:00 Uhr

Treffpunkt: Wanderparkplatz Egg / Kühmoos, 79736 Rickenbach

Ende: ca. 17:30 Uhr, anschliessend gemütlicher Ausklang bei der Maisenhardthütte

Die Teilnahme ist kostenlos und richtet sich an alle interessierten Privatwaldbesitzenden – unabhängig von Erfahrung oder bisherigen Strategien.

Ihre Anmeldung bis zum 21. September 2025 erleichtert unsere Organisation, ist aber freiwillig.

https://forms.gle/HDFw3mu19cwdCK1JA

Detaillierte Infos: Einladung Exkursion Rickenbach

Wir freuen uns auf einen spannenden Austausch im Wald! Gerne dürfen Sie die Einladung auch weiteren interessierten Waldbesitzenden weiterleiten.

Herzliche Grüsse

Britta Hars & Andreas Gabriel

Andreas Gabriel

MSc ETH Umweltnaturwissenschaften

Guaraci forest consulting SA. http://www.guaraci.ch
im Auftrag von WaldBeiderBasel
für Small4Good https://linktr.ee/small4good
Small4Good Newsletter http://eepurl.com/iNJk0E
https://small4good.eu/
—-

+41 76 562 76 21

15.07.2025 Vertreterversammlung der FBG Dreiländereck

Die Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Dreiländereck hielt kürzlich in Steinen ihre diesjährige Vertreterversammlung ab. Rund 2.200 Waldbesitzer, darunter 23 Kommunen, sind Mitglied bei der Holzvermarktungs-Organisation.

Der stellvertretende Geschäftsführer Ralf Schiller stellte den Vertretern des Privat- und Kommunalwaldes den Geschäftsbericht und die Bilanz 2024 vor. Im vergangenen Jahr wurden rund 37.000 Festmeter (Fm) Holz an- und verkauft, was etwa der Vorjahresperiode entsprach. Etwa 60 % der Holzmenge kam aus dem Kommunalwald, was ungefähr der Flächenverteilung der Mitgliedsbetriebe entspricht. Der Umsatz stieg auf knapp 4 Millionen Euro. Grund waren die sehr guten Preise für Stammholz. Beim Nadelstammholz blieben die Preise das Jahr über stabil mit rund 100 €/Fm für das sogenannte Leitsortiment Fichte. Es wurden gut 12.000 Festmeter Nadel-Stammholz verkauft.

Auch Buche, Esche und Eiche konnten sehr gut verkauft werden. Deren Nachfrage übertraf das Angebot deutlich. Etwa 2.500 Fm Eichenstammholz mit einem Durchschnittserlös von 544 €/ Fm wurden verkauft.

Die FBG richtete wie seit Jahren federführend die Douglasien-Wertholz-Submission zusammen mit weiteren Lieferanten aus. Dabei konnten fast 1.400 Fm wertvollen Douglasien- und Lärchen-Stammholzes angeboten werden. Davon entfielen 186 Fm mit einem Durchschnittserlös von 334 EUR/Fm auf den Wertholzplatz der FBG. Ebenso wurde die sehr erfolgreiche Markgräfler Eichen-Wertholz-Submission für die stark gesuchte Eiche mitorganisiert. Auf dem Lagerplatz Holzen konnten für die angebotenen 627 Fm Spitzenstämme durchschnittlich 1.292 €/Fm erziel werden, was etwa dem Vorjahr entspricht.

Es wurde ein Überschuss von etwa 121.000 Euro erwirtschaftet. Die Vertreterversammlung entschied, dass dieser der aufzubauenden Rücklage zugeführt und die aktuellen Leistungsentgelte bis zum Jahresende beibehalten werden.

Geschäftsführer Michel Meyer-Heisig berichtete über den Sachstand bei der geplanten Fusion der beiden Forstbetriebsgemeinschaften Dreiländereck und Kleines Wiesental. Das Ziel ist eine Effizienzsteigerung, um die Ausgaben zu reduzieren und die Leistungsentgelte absenken zu können. Der Zusammenschluss soll möglichst zum Beginn des kommenden Jahres realisiert werden. Das Modell wird den Mitgliedern voraussichtlich im Oktober dieses Jahres vorgestellt.

Die FBG rät aktuell den Waldbesitzern, vor der Holzbereitstellung unbedingt den Kontakt mit dem Revierleiter oder der FBG aufzunehmen, um die aktuellen Absatzmöglichkeiten zu erfragen. Es ist eine gute Nachfrage nach Nadelholz vorhanden. Wegen der anstehenden Sägerferien sind die Hiebe aber zu koordinieren, um Qualitätsverluste zu vermeiden.

Flyer der Forstverwaltung mit Details zur 4. Bundeswaldinventur für den Lkr Lörrach: hier klicken

28.01.2025 Ergebnisse der 4. Bundeswaldinventur (BWI)

im Landkreis Lörrach

Die im 10-Jahres-Abstand durchgeführte BWI erfasst bundesweit wichtige Daten über den Waldzustand. Diese liegen nun auch für den Landkreis Lörrach vor.

Für den Landkreis Lörrach gibt es folgende Ergebnisse:

  • rund 40.000 ha Wald
  • Waldflächenanteil 50 % (D: 32 %, B-W: 38%)
  • hohe Holzvorräte: 368 m³/ha (B-W 373 m³/ha)
  • Zuwachs: 10,9 m³/ha*Jahr
  • 2/3 weisen hohe bis sehr hohe Naturnähe auf
  • der Wald leidet unter Trockenstress
  • es kommt dadurch zu absterbenden Einzelbäumen und Beständen
  • der klimaangepasste Waldumbau ist eine Generationenaufgabe

28.01.2025

Kleinprivatwald-Projekt „Small4Good“ der Forstkammer und diverser Forschungseinrichtungen:

Offener Workshop – Diskussionsrunde

Thema: „Wald in Wert setzen – welche Chancen könnte die Zukunft bringen?“

Vortrag

Wie können kleinere Privatwälder als Einkommensquelle neu gedacht werden? Prof.

Carola Paul, Leiterin der Abteilung Forstökonomie und nachhaltige Landnutzungsplanung an der

Georg August Universität Göttingen, stellt Forschungsansätze und Chancen vor, die das Projekt

Small4Good bietet.

anschließend: Workshop/ Diskussionsrunde

Ort: Rathaus Maulburg, Hermann-Burte-Str. 57

Termin: Do., 20. Februar 2025, 16-19 Uhr

Anmeldung bitte bis 12.02.25: hier klicken

 

13.01.2025

 

 

Umfrage des Kleinprivatwald-Projekts „Small4Good“, an dem die FBG Dreiländereck und die FBG Kleines Wiesental

mitwirken.

Nutzen Sie gerne als Privatwaldbesitzer/in die Möglichkeit, Ihre persönliche Situation in die Ergebnissammlung und Strategieentwicklung für den Kleinprivatwald bei diesem EU-weiten Projekt mit einzubringen.

19.12.2024
 
Weihnachtsurlaub
 
 
Die Geschäftsstellen der beiden FBGen sind vom 23. Dezember 2024 bis zum 6 Januar 2025 geschlossen.
 
Wir wünschen unseren Mitgliedern, den Forstleuten und unseren Geschäftspartnern sowie ihren Famileien ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute, Gesundheit und viele schöne Momente im neuen Jahr.
19.12.2024
 
Lehrfahrt der FBGen zur HolzhausFabrik Breisach
 
Am 13. Dezember besichtigte eine – leider überschaubare – Gruppe von Waldbesitzern, Revierleitern und FBG-Personal die erst vor drei Jahren entstandene HolzhausFabrik in Breisach. Geschäftsführer Gehringer brachte in verständlicher Weise die Arbeitsweise des Werkes nahe. Mittlerweile 65 Mitarbeiter können jährlich bis zu 100 Ein- und Mehrfamilienhäuser und Sonderbauten (z. B. Schulen) planen und bauen. Mit einer zweiten Schicht wären es sogar bis zu 180 Objekte.
 
Beeindruckend waren die physikalischen Eigenschaften des verbauten Holzes: bei gleicher Isolationswirkung können Häuser mit Wandelementen aus Holz mit deutlich geringerer Wandstärke auskommen als Massivbauten. Dadurch ergibt sich sogar etwas mehr Wohnfläche bei gleicher Haus-Grundfläche.
 
Das Holz stammt zu 100 % aus dem Schwarzwald. Auch aus dem Mitgliedsgebiet der FBG kommt über die Sägewerke unserer Kundschaft mit großer Wahrscheinlichkeit Holz.
05.12.2024
 
Erfolgreiche Submission von Douglasien-Wertholz

 

 

 

Die von der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Dreiländereck federnführend durchgeführte 14. Douglasien-Wertholz-Submission Südschwarzwald zeigte trotz der wirtschaftlichen Eintrübung erneut positive Ergebnisse. Angeboten wurde das Holz auf den Lagerplätzen bei Egringen und Staufen. Es wurden über 600 Festmeter (Fm) Wertholz aus dem Nichtstaatswald bereitgestellt, darunter etwa 18 Fm Lärche und eine geringe Menge Weymouths-Kiefer. Teilnehmende Betriebe waren die Stadt Freiburg, die Waldgenossenschaft Breisgau-Hochschwarzwald und die drei Forstbetriebsgemeinschaften im Landkreis Lörrach. Zeitgleich und an denselben Lagerplätzen bot auch der Staatswald sein Holz an. Insgesamt konnten so rund 1.360 Fm Wertholz angeboten werden.
 
Wegen der starken Schneefälle in KW 48 wurde die Eröffnung der Gebote erstmalig um eine Woche verschoben. Erfahrungsgemäß treffen viele Gebote erst kurz vor dem betreffenden Tag ein und eine Besichtigung war am vorgelagerten Wochenende wegen der Schneelage nicht möglich.
 

 

Bei etwas geringerer Beteiligung als im Vorjahr konnten für die versteigerten Hölzer doch wieder sehr gute Erlöse erzielt werden. So betrug der Durchschnittspreis für die Douglasie 334 €/Fm (Vorjahr 335 €/Fm) und für die Lärche 412 €/Fm (282 €/Fm). Von letzterer gab es allerdings aus dem Bereich des Forstbezirks Kandern nur rund 7 Fm. Die Bieter kamen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
 

 

Die beiden höchst bebotenen Douglasien aller Teilnehmer kamen mit 452 €/Fm aus dem Gemeindewald Schliengen und mit 451 €/Fm von der Stadt Schopfheim. Ebenfalls aus dem Gemeindewald Schliengen stammten die beiden am höchsten bebotenen Lärchen mit 507 bzw. 470 €/Fm.
 

 

Insgesamt betrugen die Verkaufserlöse knapp 170.000 Euro. Davon entfielen auf den Landkreis Lörrach rund 65.000 Euro.
22.10.2024
 
Die FBGen Dreiländereck und Kleines Wiesental konnten eine Besichtigung der
 
Holzhaus Fabrik Breisach Gmbh am Freitag, dem 13. Dezember 2024,
vereinbaren.
 
Die junge Firma  produziert Ein- und Mehrfamilienhäuser in Holzbauweise. Hier können Waldbesitzer schauen was aus (eventuell ihrem eigenen) Holz mittlerweile im innovativen Wohnbau
werden kann. Sie wurde kürzlich mit dem Preis „Südbadens Jobmotor 2024“ ausgezeichnet.
 
  • Teilnehmerzahl max. 25 in der Reihenfolge des Eingangs
  • Treffpunkt: Rathaus-Parkplatz Kandern, dort Bildung von Fahrgemeinschaften (bestätigte Teilnehmer können gerne bereits als Fahrgemeinschaft anreisen)
  • Uhrzeit: 9.45 Uhr, Abfahrt pünktlich 10.00 Uhr, ca. 45 Fahrzeit
  • Dauer der Besichtigung: ca. 1,5 bis 2 Std.
  • Rückkehr in Kandern: gegen 13 Uhr
  • Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen ausschließlich per Email unter info@fbg-dreilaendereck.de
  • Eine weitere Exkursion in denselben Betrieb ist für das Frühjahr 2025 geplant
 
 
22.10.2024
 
Bitte vormerken: Die traditionelle Infoveranstaltung der FBG Dreiländereck in Kandern zum Holzmarkt findet statt am
 
Donnerstag, dem 14.11.2024 um 19 Uhr im Gasthaus „Sonne“ in Kandern.
 
Forstbezirksleiter Bernhard Schirmer trägt vor über Aktuelles aus der Forstwirtschaft.
 
Geschäftsführer Michael Meyer-Heisig berichtet über den Holzmarkt.

 
08.10.2024
 
Bitte vormerken: Die traditionelle Infoveranstaltung der FBG Kleines Wiesental auf dem Dinkelberg zum Holzmarkt findet statt am
 
Mittwoch, dem 13.11.2024 um 19 Uhr im Gasthaus „Maien“ in Eichsel.
 
Geschäftsführer Michael Meyer-Heisig berichtet über den Holzmarkt.

Revierleiter Gerd Fricker berichtet über seine Erfahrungen aus über 30 Jahren Tätigkeit für den Privatwald
 
 
 
31.07.2024
 
Vertreterversammlung der FBG Dreiländereck am 10.07.2024
 
 
 
 
Die Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Dreiländereck hielt kürzlich in Steinen ihre diesjährige Vertreterversammlung ab. Rund 2.200 Waldbesitzer, darunter 23 Kommunen, sind Mitglied bei der Holzvermarktungs-Organisation.
 
 
 
Geschäftsführer Michael Meyer-Heisig stellte den Vertretern des Privat- und Kommunalwaldes den Geschäftsbericht und die Bilanz 2023 vor. Im vergangenen Jahr wurden (wie 2022) rund 38.000 Festmeter (Fm) Holz an- und verkauft. Etwa 57 % der Holzmenge kam aus dem Kommunalwald, was auch der Flächenverteilung der Mitgliedsbetriebe entspricht. Obwohl die verkaufte Holzmenge der des Vorjahres entsprach, stieg der Umsatz um rund eine halbe Million Euro. Grund waren die sehr guten Preise für Laub-Stammholz. Im Nadelstammholz machte sich die eingetrübte Wirtschaftslage auch bei den Verlaufspreisen bemerkbar, die zum Jahresende hin etwas nachgaben. Dennoch wurden rund 12.000 Festmeter Nadel-Stammholz verkauft.
 
 
 
Buche, Esche und Eiche konnten sehr gut verkauft werden. Deren Nachfrage übertraf das Angebot bis zum Februar 2023 hin deutlich. Etwa 1.300 Fm Eichenstammholz mit einem Durchschnittserlös von 535 €/ Fm wurden verkauft. Dieser lag noch einmal 50 €/ Fm höher als im Vorjahr.
 
 
 
Die FBG richtete wie seit Jahren federführend die Douglasien-Wertholz-Submission zusammen mit weiteren Lieferanten aus. Dabei konnten fast 1.200 Fm wertvollen Douglasien- und Lärchen-Stammholzes angeboten werden. Ebenso wurde die sehr erfolgreiche Markgräfler Eichen-Wertholz-Submission für die stark gesuchte Eiche organisiert. Auf dem Lagerplatz Holzen konnten für die angebotenen 325 Fm Spitzenstämme durchschnittlich 1.267 €/Fm erziel werden, was einer erneuten Steigerung von 36 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.
 
 
 
Über Sammelanträge der FBG für ihre Waldbesitzer wurden rund 154.000 Euro Transportkosten- und Aufarbeitungsbeihilfe für Schadholz beantragt und noch vor Weihnachten ausgezahlt.
 
 
 
Die gesamten Umsatzerlöse betrugen 3,7 Mio. Euro. Es wurde ein Überschuss von etwa 102.000 Euro erwirtschaftet. Die Vertreterversammlung entschied, dass dieser der aufzubauenden Rücklage zugeführt und die aktuellen Leistungsentgelte beibehalten werden.
 
 
 
Die FBG rät aktuell den Waldbesitzern, vor der Holzbereitstellung unbedingt den Kontakt mit dem Revierleiter oder der FBG aufzunehmen, um die aktuellen Absatzmöglichkeiten zu erfragen. Die FBG betrachtet die Aussichten für den Holzmarkt positiv: es gibt derzeit kaum Käferholz und eine spürbare Nachfrage nach Holz ist vorhanden. Dies gilt sowohl für Nadel- als auch Laubholz.
 
 
 
11.07.2024
 
Vertreterversammlung der FBG Kleines Wiesental
 
Die Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Kleines Wiesental hielt kürzlich in Schopfheim ihre diesjährige Vertreterversammlung ab, die fünf kommunale und über 1.700 private Mitglieder repräsentiert.
 
Der Vorstandsvorsitzende Clemens Rüttnauer berichtete über die Tätigkeit des Vorstands im vergangenen Jahr.
 
Geschäftsführer Michael Meyer-Heisig stellte den Vertretern des Privat- und Kommunalwaldes die Bilanz 2023 vor. Im vergangenen Jahr gab es durch Waldbesitzer einen Verkaufsauftrag für etwa 35.000 Fm an die FBG Kleines Wiesental. Anders als bei der sonst etwa hälftigen Holzbereitstellung aus Privat- und Kommunalwald, kam im vergangenen Jahr die größere Menge mit 68 % aus dem Kommunalwald. Gegenüber dem Vorjahr war die bereitgestellte Menge um etwa 6.500 Fm geringer. Einen großen Anteil an der Mindermenge hatten die ausgiebigen Niederschläge in der Haupt-Einschlagszeit für Nadelholz im November und Dezember. Wegen der Nässe waren Ernte und Bringung des Holzes oft nicht möglich.
 
Bei den Nadelhölzern waren weiterhin gute Tanne, Douglasie und Lärche gesucht. Auch die klassischen Sägewerks-Sortimente (Profilzerspaner-Holz) sowie Industrieholz waren gut nachgefragt.
 
Laubholz war bei allen Sortimenten vom Brennholz bis zur Furnierware sehr gesucht. Im Frühjahr 2023 hielt der Brennholz-Boom an. Daher konnten die Verträge mit der Zellstoff- und Faser-Industrie nicht komplett bedient werden.
 
Laubstammholz erzielte sehr gute Preise als im Vorjahr. Buche, Esche und Eiche konnten sehr gut verkauft werden. Deren Nachfrage übertraf das Angebot deutlich. Bei der Eichen-Submission im Januar 2023 konnten Rekordpreise erzielt werden.
 
Über Sammelanträge der FBG für ihre Waldbesitzer wurden über 171.000 Euro Fördermittel (Aufarbeitungs- und Transportkosten-Beihilfe für Schadholz) beantragt und noch vor Weihnachten ausgezahlt.
 
Die Umsatzerlöse der FBG betrugen auf Grund der gestiegenen Holzpreise trotz des deutlichen Rückgangs der Holzmenge wie im Vorjahr rund 2,4  Mio. Euro. Es wurde ein Überschuss von circa 1.100 Euro erwirtschaftet. Die Vertreterversammlung entschied, dass dieser der Rücklage zugeführt wird. Die Leistungsentgelte bleiben bis zur nächsten turnusmäßigen Vertreterversammlung unverändert.
 
Für den wegen der Bürgermeisterwahl aus dem Vorstand ausgeschiedenen Jürgen Multner rückte die neue Bürgermeisterin von Maulburg Jessica Lang nach.
 
Die FBG rät aktuell den Waldbesitzern, vor einem Hieb mit den Revierleitern oder der FBG über die aktuellen Absatzmöglichkeiten zu sprechen. Der Holzmarkt ist nicht so schlecht, wie es manche Verlautbarungen der Sägeindustrie vermuten lassen: es gab weder den sonst häufigen „Bauern-Buckel“ (verstärkter Holzanfall im Frühjahr) noch bisher größere Mengen an Käferholz, so dass die Sägewerke auf Frischholz angewiesen sind. Außerdem haben einige Werke um- und ausgebaut und damit ihre Kapazität erhöht.
08.07.2024
 
Besuch der Basler Waldeigentümer in Kandern
 
Der Waldbesitzerverband „WaldBeiderBasel“ war am 20. Juni 2024 zu Gast bei der FBG Dreiländereck. Die FBG durfte einen ganzen Bus Waldbesitzer aus dem Nachbarland begrüßen, die von einer Exkursion zu den Holzwerken Dold auf dem Rückweg bei uns Station machten.

 

Der Verband bezweckt den Zusammenschluss der Waldbesitzer im Verbandsgebiet zur Wahrung ihrer gemeinsamen forstpolitischen Interessen sowie zur Förderung der Waldwirtschaft. Mitglied sind sowohl öffentliche als auch private Waldbesitzer.

 

Ralf Schiller stellte die beiden FBGen Dreiländereck und Kleines Wiesental den interessierten Waldbesitzern vor. Er erläuterte die Holzvermarktung im Landkreis Lörrach.

 

Anschließend stellten Chris Gottschling vom Revier Malsburg-Marzell und Otto von Schröder vom Revier Kandern Waldbilder von Douglasie und Laubholz vor.

 

Insbesondere die starken, gut herausgepflegten und geasteten und damit sehr wertvollen Douglasien in Laubholzmischung hatten es den Gästen angetan.

 

Den Abschluss bildete ein kleiner Apéro unter freiem Himmel.
06.03.2024
 
Die Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) lädt interessierte Waldbesitzer zu einem Vortrag mit Prof. Kohnle von der Forstlichen Versuchsanstalt (VFA) Freiburg ein.
 
Sein Thema ist hochaktuell:
 
 
„Baumarteneignung und Waldbewirtschaftung im Klimawandel„.
 
 
 
 
  •         Wie kann man mit den Bedrohungen der Wälder durch die schon jetzt deutlich spürbaren Auswirkungen des Klimawandels umgehen?
  •         Welche Baumarten eignen sich am wahrscheinlichsten für die Wälder der Zukunft im Südschwarzwald?
  •         Welches sind geeignete waldbauliche Strategien, um den Wald zukunftsfester zu machen?
     
 
 
Auf diese und weitere Fragen gibt der Vortrag Auskunft.  Dauer ca. 45 Minuten mit der Möglichkeit, im Anschluss Fragen zu stellen.
 
 
 
Der Vortrag findet statt am Mittwoch, dem 20.03.2024, 19.30 Uhr im Rathaus Maulburg, Hermann-Burte-Straße 57 im Dachgeschoss (Sitzungssaal).
 
Der in einigen Mitteilungsblättern ganannte Beginn um 18.30 Uhr muss wegen eines vorherigen Termins des Referenten um eine Stunde verschoben werden.
 
 
 
Der Eintritt ist frei. Wegen der begrenzten Platzzahl wird um Anmeldung gebeten unter 07621-410 4364 oder per Email unter kontakt@fbg-kleines-wiesental.de
 
 
 
31.01.2024
 
Großer Erfolg bei der 59. Markgräfler Eichen-Wertholz-Submission
 
Am 25. Januar 2024 wurden die Zuschläge zur 59. Markgräfler Eichen-Wertholz-Submission erteilt.
 
Ausgerichtet wurde diese von der Waldgenossenschaft Breisgau-Hochschwarzwald und dem Forstbezirk Staufen. Es wurden 1.035 Festmeter (Fm) Wertholz angeboten, praktisch ausschließlich Eiche. Das Holz kam aus dem Kommunal- und Privatwald. Die FBG Dreiländereck hatte 627 Fm angeboten an zwei Lagerplätzen bei Holzen, von denen bis auf 3 Stämme alle beboten worden sind.
 
21 Bieter (Firmen aus Frankreich, Österreich und Deutschland) hatten Gebote abgegeben. Erfolgreich geboten hatten 14 Interessenten für das Holz unserer FBG. Da es sich um sehr hochwertiges Holz handelte, kamen vor allem die Furnier- und Fasshersteller zum Zuge.
 
Der Spitzenwert für den Durchschnittpreis je Festmeter, der im vergangenen Jahr bereits mit 1.267 €/Fm überraschte, wurde in diesem Jahr sogar noch übertroffen: mit durchschnittlich
1.310 €/Fm kamen noch einmal 43 €/Fm hinzu. Das höchste Gebot je Fm für alle angebotenen Stämme lag bei 2.879 €/Fm für einen Stamm der Stadt Müllheim, der mit 4,82 Fm dann 13.877 € erbrachte.
 
Der teuerste Einzelstamm konnte diesen Wert jedoch mit 15.729 € noch toppen, ebenfalls aus Müllheim kommend.
 
Das höchste Gebot je Festmeter für Holz aus dem Landkreis Lörrach erhielt ein Stamm aus Kandern mit 2.679 €/Fm.
 
Insgesamt wurden die Stämme aus dem Landkreis Lörrach für eine Netto-Verkaufssumme von 810.231 Euro zugeschlagen.
11.12.2023
 
Waldbegehung mit Dr. Hoffmann (MdB, FDP) in Kandern am 20.12.2023
 
Die Forstbetriebsgemeinschaften wurden gebeten, die nachfolgende Information zu einer Waldbegehung mit dem Bundestagsabgeordneten Dr. Hoffmann an die Waldbesitzer weiterzuleiten. Nutzen Sie gerne die Gelegenheit zu einem Gespräch mit Dr. Hoffmann, der selbst promovierter Forstwissenschaftler ist.
06.12.2023
 
Erfolgreiche Douglasien-Wertholz-Submission
 
 
Bei der 13. Douglasien-Wertholz-Submission Südschwarzwald, die federführend von der FBG Dreiländereck durchgeführt wurde, konnten am 29.11.23 alle angebotenen Douglasien und Lärchen sehr gut verkauft werden.
 
Die FBG Dreiländereck organisiert den Meistgebotstermin gemeinsam mit der Waldgenossenschaft Breisgau-Hochschwarzwald und dem Forstamt der Stadt Freiburg. Auf zwei Lagerplätzen bei Egringen und Staufen wurde außerdem zeitgleich eine etwas größere Menge ausgesuchter Hölzer aus dem Staatswald angeboten, damit die Interessenten Zeiten und Wege einsparen konnten.
 
Auf diese Weise kamen knapp 1.200 Festmeter Wertholz (1.124 Fm Douglasie und 74 Fm Lärche) aller Waldbesitzarten zum Verkauf. Das war die zweithöchste Menge seit Beginn der Submission vor 13 Jahren. Das Holz stammte zu 53% aus dem Staatswald, zu 46% aus Kommunalwäldern in den Landkreisen Lörrach und Breisgau-Hochschwarzwald sowie dem Stadtkreis Freiburg und zu 1% aus zwei Privatwäldern aus dem Landkreis Lörrach. 14 Bieter gaben ihre Gebote ab. Erfolgreich waren Bieter aus Deutschland und der Schweiz.
 
 
 
 
Als Gesamtergebnis der Submission (alle Baumarten, alle beteiligten Betriebe inkl. Staatswald) wurde ein Durchschnittserlös von 315 €/Fm (Durchschnittswert über 13 Jahre: 269 €/Fm) erzielt.
 
 
 
 
Das Höchstgebot/Fm für eine Douglasie lag bei 545.- €/Fm, der insgesamt höchste Preis wurde mit einem Gesamtpreis von 3.604.- € für eine stattliche Douglasie (8,42 Fm; Zuschlagspreis 428.- €/Fm) bezahlt, beide Bäume stammen jeweils aus dem Staatswald.
 
 
 
 
Bezogen auf den Forstbezirk Kandern kamen 48 Fm Douglasie (Vorjahr 98 Fm) und 60 Fm Lärche (18 Fm) zum Verkauf, also 108 Fm (116 Fm) insgesamt. Für die Douglasie wurde ein Durchschnittserlös von 335 €/Fm (352 €/Fm) erzielt, für die Lärche 282 €/Fm (285 €/Fm). Das Höchstgebot je Festmeter aus dem Forstbezirk erzielte eine Douglasie mit 401 €/Fm, die aus dem Gemeindewald Efringen-Kirchen stammt.
 
 
 
 
Die beiden teuersten Stämme aus dem Forstbezirk erzielten mit demselben Zuschlagspreis von 388 €/Fm und jeweils über 5 Fm Stammvolumen 2.087 bzw. 2.025 €/Stamm. Beide stammen aus dem Stadtwald Schliengen.
 
 
 
 
Die Veranstalter sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Vorab war nicht abzusehen, inwieweit die stark beeinträchtigte Baukonjunktur und die Kaufzurückhaltung bei anderen Nadelholzsortimenten auch die Nachfrage bei der Submission betreffen würde. Werterhöhend wirkte sich die nachgewiesene Ästung einzelner Stämme aus. Dieser Aufwand hatte sich gelohnt. Es zeigt sich jedoch, dass (wie in anderen Wirtschaftsbereichen) Premiumprodukte immer ihre Käufer finden: immerhin wurde, bezogen auf die gesamte Submission, der zweitbeste Durchschnittserlös seit Bestehen der Submission erzielt. Insgesamt wurden rund 376.000 € netto für die Waldbesitzer erlöst, davon im Forstbezirk Kandern gut 33.000 €.
07.11.2023
 
Der neue Brennholz-Webshop der FBGen Dreiländereck und Kleines Wiesental ist freigeschaltet.
 
Dort finden Sie die über die FBGen vermarkteten Brennholz-Lose.
 
Aktuelles (Veranstaltungen/ Hinweise auf Förderprogramme…)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Informationsabend für Waldbesitzer
 
Die  FBG Dreiländereck veranstaltet am 19.10. ab 19 Uhr im Gasthaus „Sonne“  in Kandern (Hauptstraße 22) eine Infoveranstaltung für Waldbesitzer.
 
Themen:
 
•         Aktuelles aus dem Forstbezirk: Wald(um)bau, Fördermöglichkeiten (B. Schirmer)
•         Der aktuelle Holzmarkt und die Aussichten auf die kommende Saison (M. Meyer-Heisig)
 
Über Ihre Teilnahme würden wir uns freuen.
Bericht über die Vertreterversammlung der FBG Dreiländereck am 17.07.2023
 
Die  Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Dreiländereck hielt kürzlich in  Malsburg-Marzell ihre diesjährige Vertreterversammlung ab, die 23  kommunale und über 2.100 private Mitglieder repräsentiert.
 
Der  Leiter des Forstbezirks Kandern, Bernhard Schirmer, trug Aktuelles aus  dem Forstbezirk vor. Der Schwerpunkt lag beim Umgang mit den  klimabedingten Waldschäden. Dabei spielt die Wiederbestockung der  Waldflächen mit Baumartenmischungen eine große Rolle, um das Risiko der  Wälder der Zukunft zu minimieren.
 
Geschäftsführer  Michael Meyer-Heisig stellte den Vertretern des Privat- und  Kommunalwaldes den Geschäftsbericht und die Bilanz 2022 vor. Im  vergangenen Jahr wurden für rund 38.000 Festmeter (Fm) Holz Gutschriften  an die Waldbesitzer erstellt. Verkauft wurden rund 36.000 Fm. Die  Differenz ergibt sich aus dem zeitlichen Versatz über den Jahreswechsel.  Etwa 58 % der Holzmenge kam aus dem Kommunalwald, was auch der  Flächenverteilung der Mitgliedsbetriebe entspricht. Gegenüber dem  Vorjahr war dies eine um zehn Prozent geringere Menge, was durch eine  Kaufzurückhaltung der Nadelholz-Sägewerke infolge der sich ab  Jahresmitte abzeichnenden Rezessionstendenzen zumindest teilweise  erklärt wurde. Dazu trugen auch die hohe Inflation und die stark  gestiegenen Energiepreise und Zinsen bei. Die Bauwirtschaft, die sich  während der Corona-Krise als stabil erwies, begann bereits ab  Jahresmitte 2022 zu schwächeln, was zu immer volleren Schnittholz-Lagern  bei den Sägewerken führte. Da es auch bei den Schnittholz-Exportmärkten  Einbrüche gab, hielten sich die Sägewerke ab Jahresmitte mit Ankäufen  zurück. Hinzu kamen massive technische und logistische Probleme bei  einigen Abnehmern. Es wurden etwa 7.200 Fm Fichten- und Tannen-Stammholz  zu einem Durchschnittspreis von 86 €/Fm verkauft und damit um 12 €/Fm  mehr als im Vorjahr.
 
Bei den Nadelhölzern gute  Tanne, Douglasie und Lärche gesucht. So konnten 2.000 Fm Douglasie zu  durchschnittlich 133 €/Fm verkauft werden (Vorjahr 108 €/Fm).
 
Sehr  erfreulich war ab Herbst die Situation beim Laubholz. Es kam zu einem  regelrechten Run auf das Brennholz. Dessen Preise, insbesondere für  Buche, drückten auch die Erlöse für die besseren Sortimente stark nach  oben. Laubstammholz erzielte daher noch einmal höhere Preise als im  Vorjahr. Buche, Esche und Eiche konnten sehr gut verkauft werden. Deren  Nachfrage übertraf das Angebot deutlich. Etwa 1.400 Fm Eichenstammholz  mit einem Durchschnittserlös von 487 €/Fm wurden verkauft. Dieser lag  noch einmal 100 €/Fm höher als im Vorjahr.
 
Die  FBG richtete wie seit Jahren federführend die  Douglasien-Wertholz-Submission zusammen mit weiteren Lieferanten aus.  Dabei konnten fast 1.000 Fm wertvollen Douglasien- und  Lärchen-Stammholzes angeboten werden. Ebenso wurden zwei sehr  erfolgreiche Meistgebotstermine für die stark gesuchte Eiche  organisiert.
 
Über Sammelanträge der FBG für  ihre Waldbesitzer wurden rund 28.000 Euro Transportkostenbeihilfe und  rund 27.000 Euro Aufarbeitungsbeihilfe für Schadholz (für 2021)  beantragt und noch vor Weihnachten ausgezahlt.
 
Erstmalig  wurde für die FBG eine Bilanz erstellt. Die Umsatzerlöse der FBG  betrugen auf Grund der stark gestiegenen Holzpreise trotz des deutlichen  Rückgangs der Holzmenge wie im Vorjahr rund 3 Mio. Euro. Es wurde ein  Überschuss von etwa 16.500 Euro erwirtschaftet. Die Vertreterversammlung  entschied, dass dieser der Rücklage zugeführt und die aktuellen  Leistungsentgelte beibehalten werden.
 
Die FBG  rät aktuell den Waldbesitzern, vor einer Aufarbeitung des Sturm- und  Käfer-Holzes unbedingt den Kontakt mit dem Revierleiter oder der FBG  aufzunehmen, um die aktuellen Absatzmöglichkeiten zu erfragen. Vom  Nadel-Frischholzeinschlag wird unbedingt abgeraten.  Die Entwicklung ab  Herbst ist derzeit noch nicht absehbar, aber die Preise werden spürbar  sinken wegen der vollen Schnittholzlager der Sägewerke, denen die  Aufträge fehlen. Leider führen die kürzlich durchgezogenen Sommerstürme  mit vermutlich mehreren Hundertausend Festmetern Schadholz im Südwesten,  eine zu erwartende hohe Käferholzmenge ab August und der am Boden  liegende Export nach Asien zu einer äußerst prekären Lage auf dem  Nadelholzmarkt. Der Laubholzmarkt dürfte preislich ebenfalls nachgeben,  aber auf niedrigerem Niveau als in der Vorsaison aufnahmefähig sein.  Auch hier hängt alles an der Wiederbelebung des Exports nach Asien.
 
Ferner  wurde eine Satzungsänderung beschlossen, die das Stellen von  Sammelanträgen für die Waldbesitzer als Standardaufgabe definiert. Daher  ist dann keine Einzelzustimmung der WB z. B. bei Beantragung  Aufarbeitungsbeihilfe nötig (deutliche Zeitersparnis). Ablehnen der  Teilnahme geht natürlich immer.
 
Es wurde wegen  der andauernd hohen Kostenbelastung der Ausstieg aus der Finanzierung  der Verladestelle Güterbahnhof Lörrach zum nächstmöglichen Zeitpunkt  (Juli 2024) beschlossen. Einen gleichen Beschluss hatte  Vertreterversammlung der FBG Kl. Wiesental bereits gefasst. Zukünftig  sollen die Alternativen Güterbahnhof Neuenburg und das Richtberg-Gelände  in Neuenburg genutzt werden.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Bericht über die Vertreterversammlung der FBG am 12.07.2023
 
Die  Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Kleines Wiesental hielt kürzlich in  Schopfheim ihre diesjährige Vertreterversammlung ab, die fünf kommunale  und über 1.700 private Mitglieder repräsentiert.
 
Der  Vorstandsvorsitzende Clemens Rüttnauer berichtete über die Tätigkeit  des Vorstands im vergangenen Jahr. 2022 konnte das 50jährige Bestehen  der FBG gefeiert werden. Während des halben Jahrhunderts verkaufte die  FBG knapp 2 Millionen Kubikmeter Holz. Neben zwei Infoveranstaltungen  für die Waldbesitzer wurde das Jubiläum auch beim Weideabtriebsfest in  Gersbach gewürdigt.
 
Geschäftsführer Michael  Meyer-Heisig stellte den Vertretern des Privat- und Kommunalwaldes die  Bilanz 2022 vor. Im vergangenen Jahr gab es durch Waldbesitzer einen  Verkaufsauftrag für etwa 41.000 Fm an die FBG Kleines Wiesental. Jeweils  rund die Hälfte der Holzmenge kam aus dem Privat- und dem Kommunalwald,  was auch der Flächenverteilung der Mitgliedsbetriebe entspricht.  Gegenüber dem Vorjahr war dies eine deutlich geringere Menge, was durch  eine Kaufzurückhaltung der Nadelholz-Sägewerke infolge der sich ab  Jahresmitte abzeichnenden Rezessionstendenzen zumindest teilweise  erklärt wurde. Die Vertreterversammlung beschloss wegen der  zurückgehenden Holzmenge und der zu erwartenden Kostensteigerungen im  kommenden Jahr die Anhebung der Leistungsentgelte um einen Euro (netto)  je Festmeter bei den Hauptsortimenten außer Hackholz..
 
Bei den Nadelhölzern waren immerhin noch gute Tanne, Douglasie und Lärche gesucht.
 
Sehr  erfreulich war ab Herbst die Situation beim Laubholz. Es kam zu einem  regelrechten Hype um Brennholz. Dessen Preise, insbesondere für Buche,  drückten auch die Erlöse für die besseren Sortimente stark nach oben.  Laubstammholz erzielte noch einmal höhere Preise als im Vorjahr. Buche,  Esche und Eiche konnten sehr gut verkauft werden. Deren Nachfrage  übertraf das Angebot deutlich.
 
Über  Sammelanträge der FBG für ihre Waldbesitzer wurden 23.000 Euro  Transportkostenbeihilfe und rund 135.000 Euro Aufarbeitungsbeihilfe für  Schadholz (für 2021) beantragt und noch vor Weihnachten ausgezahlt.
 
Die  Umsatzerlöse der FBG betrugen auf Grund der stark gestiegenen  Holzpreise trotz des deutlichen Rückgangs der Holzmenge wie im Vorjahr  rund 2,5  Mio. Euro. Es wurde ein Überschuss von circa 9.800 Euro  erwirtschaftet. Die Vertreterversammlung entschied, dass dieser der  Rücklage zugeführt wird.
 
Die FBG rät aktuell  den Waldbesitzern, vor einer Aufarbeitung des Sturm- und Käfer-Holzes  unbedingt den Kontakt mit dem Revierleiter oder der FBG aufzunehmen, um  die aktuellen Absatzmöglichkeiten zu erfragen. Vom  Nadel-Frischholzeinschlag wird unbedingt abgeraten.  Die Entwicklung ab  Herbst ist derzeit noch nicht absehbar, aber die Preise werden spürbar  sinken wegen der vollen Schnittholzlager der Sägewerke, denen die  Aufträge fehlen. Leider führen die kürzlich durchgezogenen Sommerstürme  mit vermutlich mehreren Hundertausend Festmetern Schadholz im Südwesten,  eine zu erwartende hohe Käferholzmenge ab August und der am Boden  liegende Export nach Asien zu einer äußerst prekären Lage auf dem  Nadelholzmarkt. Der Laubholzmarkt dürfte preislich ebenfalls nachgeben,  aber auf niedrigerem Niveau als in der Vorsaison aufnahmefähig sein.  Auch hier hängt alles an der Wiederbelebung des Exports nach Asien.
Holzversteigerung Maulburg
 
Termin:                 Sa., 4. März 2023 ab 10:00 Uhr
Veranstaltungsort     Treffpunkt ist die Wiesenbrücke, Versteigerung auf der Scheinbergseite
Veranstalter:             Forstrevier Maulburg, Revierleiter Sven-Hendrik Wünsch (mit  Gemeinde Maulburg und FBG Kleines Wiesental)
Telefon:                   0172 7249064
E-Mail:                    sven-hendrik.wuensch(ät)loerrach-landkreis.de
 
 
 
 
 
 
die "Braut", der Spitzenstamm der gesamten Versteigerung
 
 
Wertholzplatz Holzen
 
 
 
 
 
Sehr hoher „Brautpreis“ – Ergebnisse der 58. Markgräfler Eichenwertholz-Submission
Bei der 58. Markgräfler Eichen-Wertholzsubmission, die unter der Federführung des Forstbezirks Staufen gemeinsam mit der Waldgenossenschaft Breisgau-Hochschwarzwald, der Stadt Freiburg und der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Dreiländereck veranstaltet wurde, wurden über 600 Festmeter (Fm) bestes Eichenholz angeboten. Auf den Lagerplätzen bei Müllheim und Holzen wurden die Stämme ansprechend präsentiert. Das Holz stammt aus dem Kommunal- und Privatwald.
 
In Holzen wurden 325 Festmeter (Kubikmeter) Eiche angeboten gegenüber 314 Fm im Vorjahr. 16 Firmen aus Frankreich, Österreich, der Schweiz und Deutschland haben das Holz beboten. Es war zwar erwartet worden, dass die Preise wegen der sehr guten Nachfrage steigen würden. Der Anstieg des mittleren Erlöses allein für die Stämme in Holzen von 947 €/Fm um knapp 320 €/Fm (34 %) hat die Fachleute aber überrascht. Auch beim Gesamtangebot beider Plätze gab es einen deutlichen Anstieg des durchschnittlichen Erlöses von 923 auf 1.171 €/Fm (27 %).
 
Die Preise wurden, wie in den Vorjahren, insbesondere durch die Fass- und Furnierhersteller nach oben getrieben. Der Spitzenstamm, die sogenannte „Braut“, erzielte einen Nettoerlös von 13.370 Euro. Darüber kann sich ein Privatwaldbesitzer aus dem Forstbezirk Kandern freuen. Der Fasshersteller Canadell aus dem Département Hautes-Pyrénées wird den Stamm in Kürze auf die rund 1.000 km weite Reise nach Frankreich schicken. Dort wird das Holz in einem aufwändigen Prozess auf Länge gesägt, gespalten, zu Fassdauben gesägt und mehrere Monate getrocknet. Die Dauben werden schließlich zu Barrique-Fässern verarbeitet. Deren Nutzungsdauer für den Ausbau von Rot- und seltener Weißweinen ist mit drei Jahren – verglichen mit dem Lebensalter der Eichen von mindestens 200 Jahren – sehr kurz. Sie ist bedingt durch die nachlassende Abgabe von Holz- und Raucharomen in den Wein. Die Fässer finden anschließend Verwendung in der Möbelindustrie als Designermöbel, als Whiskyfässer oder Dekoartikel in Haus und Garten.
 
 
 
 
 
 
 
15.12.2021
Bundeswaldprämie: Antragsfrist abgelaufen
Die Antragsfrist ist Ende September 2021 abgelaufen. Die beiden Forstbetriebsgemeinschaften
Dreiländereck und Kleines Wiesental haben insgesamt Bescheinigungen über eine Mitgliedsfläche von rund XXXX ha ausgestellt.
Davon profititierten xxxx Waldbesitzer/innen.
 
 
27.01.2021
Bundeswaldprämie
Über die bundesweite Prämie für die nachhaltige Waldbewirtschaftung haben Sie eventuell bereits in der Presse gelesen. Diese gilt für Waldbesitz ab einem Hektar, der nachhaltig bewirtschaftet wird und für den dies durch ein Zertifikat (PEFC oder FSC) bestätigt wird.
 
Die Mitglieder der FBGen sind bereits nach PEFC zertifiziert (Gruppenzertifizierung).
Sofern Sie die Prämie beantragen möchten, beantragen Sie bitte bei ihrer FBG per Email, formlos die Bescheinigung Ihrer Mitgliedschaft und die benötigten Angaben zur Zertifizierung. Sie erhalten dann eine Info-Email, die Sie über das weitere Vorgehen informiert. Bitte halten Sie die Daten über Ihre bewirtschaftete Waldfläche (u. a. Gemarkung, Eigentümer, Flächengrößen) bereit. Sofern Sie Fächen nicht in Ihrem Eigentum bewirtschaften, oder noch nicht Mitglied sind, nehmen Sie bitte zunächst direkt mit uns Kontakt auf.
Da der erhebliche Mehraufwand für die FBGen nicht über die Holzerlöse gedeckt ist, haben sich die drei im Landkreis Lörrach auf ein einheitliches Vorgehen abgestimmt: per Vorkasse wird je Antrag eine Bearbeitungspauschale in Höhe von 11,90 Euro inkl. Mehrwertsteuer erhoben. Die erforderlichen Informationen erhalten Sie in der Info-Email.
Die Mitgliedschaft wird von derjenigen FBG bescheinigt, die für den Holzverkauf des jeweiligen Waldbesitzers zuständig ist. Im Forstbezirk Todtnau ist dies die FBG Todtnau. Im Forstbezirk Kandern sind dies die FBG Kleines Wiesental und FBG Dreiländereck. Sofern Waldbesitzer Flächen bei mehreren FBGen im Landkreis haben, muss die Mitgliedschaft bei jeder der beteiligten FBGen separat bestätigt werden.