Aktuelles
15.07.2026
Bekanntermaßen kommt es – bedingt durch die Haushaltslage – zu Stellenstreichungen bzw. Nicht-Wiederbesetzungen im Forstlichen Revierdienst des Landkreises.
Die Vertreterversammlung der FBG im Dreiländereck hat in ihrer Sitzung vom 15. Juli 2026 zu diesem Thema folgende Stellungnahme, die zwischenzeitlich an die Landrätin Frau Dammann, Herrn Dezernenten Kauffmann und die Vorsitzenden der Kreistagsfraktionen gegangen ist:
„Stellungnahme der Vertreterversammlung der FBG im Dreiländereck zu Auswirkungen der Stellenstreichungen bei der Forstverwaltung des Landkreises Lörrach, insbesondere für die Privatwaldbesitzenden
Sehr geehrte Frau Landrätin Dammann,
sehr geehrter Herr Dezernent Kauffmann,
sehr geehrte Vorsitzende der Kreistagsfraktionen,
sehr geehrte Damen und Herren,
auf Initiative der Privatwald-Betriebsgemeinschaft (PBG) Gersbach e. V. befasste sich die Vertreterversammlung der Forstbetriebsgemeinschaft im Dreiländereck w. V. in ihren Sitzungen am 7. Mai und am 15. Juli 2026 mit dem Thema „Privatwaldberatung und -betreuung durch die Forstverwaltung im Landkreis Lörrach“.
Die Geschäftsleitung wurde durch die Vertreterversammlung einstimmig beauftragt, auf Basis einer Vorlage der PBG Gersbach die dort angesprochenen Sorgen zu formulieren und der Landkreisverwaltung, dem Kreistag sowie weiteren Akteuren mitzuteilen.
Die Stellungnahme der Vertreterversammlung vom 15.07.2026 und der Geschäftsstelle der FBG im Dreiländereck (zum 1.1.2026 durch Fusion der beiden FBGen Kl. Wiesental und Dreiländereck entstanden) lautet wie folgt:
Der Wald ist bedroht!
Der Klimawandel schädigt unsere Wälder vor allem durch Trockenheit, Hitze, Extrem-wetterereignisse, Schädlingsbefall und Waldbrände.
Viele Bestände müssen umgebaut und an neue Klimabedingungen angepasst werden!
Dies ist ein dringend notwendiger Waldumbau und zugleich eine effektive und angemessene Maßnahme für den Klimaschutz!
Dies bedingt eine fachmännische Beratung vor Ort!
Die Revierleitungen sind aber in den letzten Jahren unter anderem vermehrt mit Naturschutzbelangen, Verkehrssicherungsmaßnahmen und einer überbordenden Dokumentationspflicht belastet!
Die bereits erfolgten bzw. geplanten Stellenstreichungen des Landkreises Lörrach bei den Forstrevieren sind dazu hochgradig konträr!
Die Forstbetriebsgemeinschaft setzt eher auf eine personelle Stärkung der Forstverwaltung!
Sie ist maßgeblich auf die Hilfe bei der Akquirierung von heimischem Holz durch das Revierleitersystem angewiesen. Diese Zusammenarbeit hat sich seit über einem halben Jahrhundert bewährt.
Die Sonderbehörden, so u. a. die Forstbehörde, wurden 2005 in die Landkreise eingegliedert. Dafür erhalten die Landkreise jährliche Ausgleichszahlungen durch das Land.
Im Jahr 2016 wurde durch die Kartellbehörde eingefordert, dass für die Holzaufnahme kostendeckende Beträge zu erheben sind. Seither erzielt der Landkreis dadurch zusätzliche Einnahmen.
Die jahrzehntelange und bewährte Zusammenarbeit zwischen der Forstverwaltung, insbesondere den Revierleitungen auf der Fläche, und den Forstbetriebsgemeinschaften, ermöglichte eine fachgerechte Betreuung der Waldbesitzer aus einem Guss. Bis zum heutigen Tag wird die Kombination der Tätigkeit der Revierleitungen (Produktion) und der FBG (Vertrieb) von den meisten Waldbesitzern als Einheit gesehen, die es früher beim Holzverkauf über die Forstämter ja auch war. Eine Zusammenarbeit beider Organisationseinheiten ist unentbehrlich.
Umso mehr sind die Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer beunruhigt durch die personelle Entwicklung durch das Streichen bzw. die Nicht-Wiederbesetzung von Revierleiterstellen. Die finanziellen Zwänge des Landkreises sind natürlich bekannt. Dennoch empfinden die Waldbesitzer die Einsparung von Förster/innen-Stellen als Sparen am falschen Ende.
Die umfangreichen Gemeinwohlleistungen, die der – gesunde – Wald für die Allgemeinheit erbringt, werden ja nicht oder nur zu einem kleinen Teil durch die Gesellschaft vergütet. Es geht den Waldbesitzern nicht nur um die Holzproduktion, sondern auch um den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen und der bewirtschafteten Kulturlandschaft.
Schauen Sie nur einmal im Juli aus dem Fenster: Braunfärbung des Buchenlaubes bereits Mitte Juli!! Gerade in Zeiten des von Allen zu spürenden und rasanten Klimawandels, der die Wälder massiv bedroht, ist ein Rückgang des Betreuungsvolumens absolut kontraproduktiv!
Vielmehr ist ein pro-aktives Zugehen auf die Waldbesitzer erforderlich, zumal durch die demografische Entwicklung viele jüngere Waldbesitzer nachfolgen, die nicht mehr die starke Bindung an den Wald haben wie die Vorgängergenerationen. Sei es durch andere Interessen bedingt oder weil sie nicht mehr vor Ort wohnen. Die Strategie muss daher sein, auf die Waldbesitzer zuzugehen und sie aktiv zur Pflege und Bewirtschaftung ihrer Wälder zu animieren und sie bei dem klimabedingten notwendigen Waldumbau zu unterstützen. Diese anstrengende und langwierige Kärrnerarbeit im Privatwald haben die Revierleiter/innen immer zu ihren Aufgaben gezählt. Dafür müssen sie aber auch die Zeit haben, die ihnen zunehmend dafür fehlt.
Eine aktive Bewirtschaftung der Wälder inklusive einer nachhaltigen Holznutzung ist nicht nur aus Gründen der langfristigen CO2-Bindung erforderlich, sondern beispielsweise auch, um die heimische Industrie mit Rohstoffen zu versorgen. Die lokalen und regionalen Verarbeiter (Sägewerke) benötigen eine kontinuierliche und sichere Versorgung mit heimischem Holz. Dieses spielt bei der Energiewende, insbesondere beim Bau, eine entscheidende Rolle und sollte aus heimischer Produktion zur Verfügung stehen und nicht von irgendwoher importiert werden müssen.
Die aktuellen Temperaturen vergangener Tage, die extremen Hitze-Sommer der letzten Jahrzehnte, mahnen uns nur allzu gut für einen gesunden und stabilen Wald die notwendigen Maßnahmen zu treffen.
Getreu dem Landkreis-Motto „Zukunft gemeinsam gestalten“ sind die rund 4.000 privaten und kommunalen Mitglieder der FBG im Dreiländereck bereit, gemeinsam mit dem Landkreis nach Lösungen für die sich abzeichnende Betreuungs-Problematik durch Stellenabbau insbesondere im Privatwald zu suchen. Nehmen Sie bitte dieses Angebot an!“
02.07.2026
Die Vertreterversammlung der FBG im Dreiländereck hat am 2. Juli 2026 einstimmig den Nachfolger für den Geschäftsführer Dr. Michael Meyer-Heisig gewählt, der voraussichtlich zum 31. März 2027 seine Tätigkeit beenden wird.
Gewählt wurde Herr Leonard Römer, der in Göttingen den Bachlor in Forstwirtschaft abgeschlossen hat und anschließend den Vorbereitungsdienst und die Laufbahnprüfung für den gehobenen Forstdienst bei der niedersäschischen Landesforstverwaltung absolvierte. Außerdem ist er gelerneter Landwirt.
Derzeit ist er im Bereich Verkehrssicherungspflicht, Baumkontrolle und -pflege tätig.
Stellvetretender Geschäftsführer ist weiterhin Ralf Schiller.
Herr Römer beginnt zum 1. Oktober bei der FBG und soll die Geschäftsführerposition ab dem 1. April 2027 übernehmen.
15.07.2026
Pressemitteilung der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) im Dreiländereck zur Vertreterversammlung am 15.07.26
Bei der kürzlich erfolgten Sitzung der Vertreter des Kommunal- und Privatwaldes der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) im Dreiländereck wurden die Geschäftsberichte für 2025 der beiden zum 1.1.2026 fusionierten FBGen Kleines Wiesental und Dreiländereck letztmalig separat behandelt.
Zunächst wählte die Versammlung, die über 3.000 private und kommunale Waldbesitzer vertritt, Andres Spicker, den neuen Bürgermeister von Malsburg-Marzell, zum Sprecher der Gemeinden mit unter 50 Hektar Kommunalwald.
Clemens Rüttnauer, bis zur Fusion Vorstandsvorsitzender der FBG Kleines Wiesental, berichtete über die Tätigkeit des Vorstands im vergangenen Jahr.
Geschäftsführer Michael Meyer-Heisig stellte die Abschlüsse 2025 der beiden FBGen vor.
Die FBG Kleines Wiesental erzielte einen Umsatz von rund 2,4 Mio. Euro durch den Holzverkauf. Im vergangenen Jahr gab es durch die Waldbesitzer einen Verkaufsauftrag für etwa 32.000 Fm an die FBG. Damit lag der Holzankauf etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Dabei kamen 53 % des Holzes von privaten und 47 % von kommunalen Waldbesitzern. 73 % waren Nadelholz, 27 % Laubholz. Da Ende 2024 kurz vor Kassenschluss noch Zahlungen der Sägewerke eingingen, wurden diese Anfang 2025 an die Waldbesitzer ausgezahlt. Über die Jahre hatte sich dies bei stark schwankenden Jahresergebnissen immer ausgeglichen, 2025 jedoch kam es durch die gegenüber 2024 um 282.000 Euro höheren Auszahlungen zu einem Fehlbetrag von rund 89.000 Euro. Dieser wird satzungsgemäß durch die recht hohen Rücklagen gedeckt.
Die FBG Dreiländereck erzielte 2025 einen Gesamtumsatz in Höhe von rund 3,47 Mio. Euro. Dieser lag um rund 500.000 Euro unter dem des Vorjahres. Der Grund liegt im 2024 vorhandenen Eichen-„Hype“, der 2025 nicht mehr existierte: es wurden rund 1.000 Fm Eiche weniger als im Vorjahr verkauft mit einem Umsatzrückgang bei Eiche um über 670.000 EUR. Diese wurden durch die Mehrverkäufe bei Fichte und Buche nicht ausgeglichen, da die hochpreisigen Eichensortimente einen starken Einfluss auf die Umsatzerlöse haben. Angekauft wurden rund 37.000 Fm, was etwa der Vorjahresmenge entspricht. Davon stammten 55 % aus dem Gemeinde- und 45 % aus dem Privatwald. Auch bei der FBG Dreiländereck schwanken die jährlichen Betriebsergebnisse stark: während 2024 ein Überschuss von knapp 121.000 Euro erzielt wurde, ergab sich 2025 ein Defizit von knapp 24.000 Euro. Diese werden aus der ausreichend hohen Rücklage gedeckt.
Die Vertreterversammlung stimmte beiden Abschlüssen und Geschäftsberichten getrennt zu und entlastete Vorstand und Geschäftsführer.
Für 2026 ist laut Geschäftsführer Meyer-Heisig ein Defizit nicht ausgeschlossen, da die Mitgliederversammlung der FBG Kleines Wiesental im Rahmen der Fusion beschlossen hatten, die Rücklagen binnen drei Jahren um 250.000 Euro für Wegeunterhaltung abzubauen. Außerdem muss für den für die Fusion erforderlichen Austritt der FBG Dreiländereck aus der kommunalen Zusatzversorgungskasse mit einer Ausgleichszahlung bis zu 100.000 Euro gerechnet werden.
Allerdings kann die fusionierte FBG im Dreiländereck nun wieder eine beträchtliche Personalkostenförderung in Anspruch nehmen, da die Fusion bei der forstlichen Förderung wie eine Neugründung bewertet wird. Die Förderrichtlinie ist derzeit in Arbeit. Durch Synergieeffekte sollen die Kosten bei der FBG weiter gesenkt werden. Die Vertreterversammlung sieht die fusionierte FBG gut aufgestellt, da bei der summarischen Betrachtung der letzten vier Jahre ein durchschnittlicher Überschuss von rund 40.000 Euro jährlich erzielt werden konnte.
Mit einem Schreiben an die Landrätin sowie die Fraktionen des Kreistages drückt die Vertreterversammlung ihre Besorgnis aus, dass durch Stellenstreichungen bei der Forstverwaltung die Privatwaldbetreuung nachlassen könnte. Gerade in Zeiten, in denen der klimabedingte Waldumbau vorangetrieben werden muss, bedarf es für den Privatwald einer gesteigerten Fürsorge. Die FBG bietet an, hierbei gemeinsam nach Lösungen zu suchen.
24.03.2026
Die Fusion der beiden FBGen Kleines Wiesental und Dreiländereck ist formell abgeschlossen. Näheres dazu finden Sie unter dem Reiter „Über uns“.
Da der aktuelle Geschäftsführer seine Tätigkeit bei der FBG aus Altersgründen voraussichtlich zum Ende des ersten Quartals 2027 beenden wird, leitet der Vorstand derzeit die Suche nach einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin ein. Die Ausschreibung erfolgt sowohl intern als auch extern. Das bedeutet, dass sich selbstverständlich auch der derzeitige Stellvertreter auf die Stelle als Geschäftsführer bewerben kann und wird. Da ggf. dann dessen Stelle frei wird, erfolgt auch für diese zeitgleich eine Ausschreibung.
Die Bewerbungsfrist endete am 27. April 2026.
09.12.2025
Aufruf der Forstbetriebsgemeinschaft im Dreiländereck an alle interessierten Privatwaldbesitzer in der Gemeinde Malsburg-Marzell, sich ehrenamtlich einzubringen
Die Forstbetriebsgemeinschaften Dreiländereck und Kleines Wiesental fusionieren durch Beschluss ihrer Mitglieder zum kommenden Jahreswechsel 2025 /2026. Der Privatwald wird von den Stimmen her in etwa seiner Anteilsfläche entsprechend in der Vertreterversammlung vertreten sein (14 Privatwald- zu 17 Kommunalwaldvertreter). Die meisten Vertreter für den Privatwald werden über entsprechende, lokale Waldbesitzer-Vereinigungen ernannt.
Da es für das Gebiet der Gemeinde Malsburg-Marzell eine solche Vereinigung nicht gibt, können sich gemäß der neuen Satzung der Forstbetriebsgemeinschaft „im Dreiländereck“ interessierte Waldbesitzer/innen aus dem Gemeindegebiet zur Wahl stellen.
Drei Sitze sind dabei zu vergeben. Die Wahl findet während der konstituierenden Sitzung am 20.01.2026 um 19 Uhr im Rathaus Maulburg durch die per Satzung bereits gesetzten Vertreter der lokalen Waldbesitzer-Organisationen und Gemeinden statt. Die Wahlperiode beträgt vier Jahre.
Die Vertreterversammlung tagt in der Regel ein- bis maximal zweimal im Jahr und entscheidet über den Rahmen der FBG-Tätigkeiten. In Zeiten des klimabedingten Waldumbaus und angespannter Finanzlage bei der Forstverwaltung sollten die Privatwaldbesitzer in diesem Gremium gut vertreten sein und die drei Positionen besetzt werden.
Interessierte können sich unter 07626/919912 oder m. 01522 1867350 bei der FBG Dreiländereck näher informieren.
Wir freuen uns über ihre Bewerbung.
Besten Dank für Interesse und Engagement.
Mit freundlichen Grüßen,
Mario T. Singer
Vorsitzender Forstbetriebsgemeinschaft Dreiländereck
02.11.2025 Einladung zum Infoabend für Waldbesitzer in Kandern am 20.11.2025
Die Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Dreiländereck und der Forstbezirk Kandern informieren die Waldbesitzer am Dinkelberg über Wald und Forstwirtschaft sowie den Holzmarkt. Außerdem berichtet die FBG über die Fusion mit der FBG Kleines Wiesental zum 1.1.2026.
Bernhard Schirmer, Forstbezirksleiter von Kandern, berichtet über Aktuelles aus dem Forstbezirk.
Die Veranstaltung findet statt im Gasthaus „Sonne“ in Kandern, Hauptstraße, 19 Uhr.
30.10.2025 Einladung zum Infoabend für Waldbesitzer am Dinkelberg am 11.11.2025
Die Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Kleines Wiesental und der Forstbezirk Kandern informieren die Waldbesitzer am Dinkelberg über Wald und Forstwirtschaft sowie den Holzmarkt.
Bernhard Schirmer, Forstbezirksleiter von Kandern, berichtet über Aktuelles aus dem Forstbezirk.
Der Infoabend ist gleichzeitig Termin für die jährliche Versammlung der IG Dinkelberger Waldbesitzer.
Geschäftsführer Michael Meyer-Heisig berichtet über die geplante Fusion mit der FBG Dreiländereck zum Jahreswechsel und den aktuellen Holzmarkt. Derzeit ist die Nachfrage für die meisten Sortimente ausgezeichnet und die Preise sind sowohl im Nadel- als auch im Laubholz sehr gut. Dringend gesucht wird Stammholz von Fichte, Buche, Eiche und Esche.
Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, dem 11. November, 19.00 Uhr im Gasthaus „Maien“ in Eichsel.
(Da wir diesmal leider den Redaktionsschluss von zwei lokalen Mitteilungsblättern um einen Tag verpasst haben: sagen Sie gerne den Termin auch anderen Waldbesitzern weiter. In den Tageszeitungen wird die Pressemitteilung noch erscheinen).
03.09.2025 Einladung zur Mitgliederversammlung der FBG Dreiländereck am 20.10.2025, 19 bis 21 Uhr
Anlässlich der geplanten Fusion mit der Forstbetriebsgemeinschaft Kleines Wiesental w. V. lädt die FBG Dreiländereck w. V. ein zu einer Mitgliederversammlung am Montag, dem 20.10.2025, um 19 Uhr in der Wiesentalhalle in Steinen.
An dieser Stelle sei der Hinweis erlaubt, dass die FBG Kleines Wiesental im Kleinen Wiesental nur noch für den Privatwald in Sallneck und Wieslet zuständig ist. Für alle übrigen Privatwaldbesitzer und den Gemeindewald ist die FBG Todtnau die zuständige Vermarktungsorganisation.
Die detaillierte Einladung samt Tagesordnung finden Sie hier, Hintergründe zur Fusion und den Satzungsentwurf hier.
Biette beachten Sie den Wunsch zur schriftlichen oder telefonischen Anmeldung, um den Raumbedarf planen zu können.
03.09.2025 Einladung zur Mitgliederversammlung der FBG Kleines Wiesental am 20.10.2025, 16 bis 18 Uhr
Anlässlich der geplanten Fusion mit der Forstbetriebsgemeinschaft Dreiländereck w. V. lädt die FBG Kleines Wiesental w. V. ein zu einer Mitgliederversammlung am Montag, dem 20.10.2025, um 16 Uhr in der Wiesentalhalle in Steinen.
An dieser Stelle sei der Hinweis erlaubt, dass die FBG Kleines Wiesental im Kleinen Wiesental nur noch für den Privatwald in Sallneck und Wieslet zuständig ist. Für alle übrigen Privatwaldbesitzer und den Gemeindewald ist die FBG Todtnau die zuständige Vermarktungsorganisation.
Die detaillierte Einladung samt Tagesordnung finden Sie hier, Hintergründe zur Fusion und den Satzungsentwurf hier.
Biette beachten Sie den Wunsch zur schriftlichen oder telefonischen Anmeldung, um den Raumbedarf planen zu können.
02.09.2025 Weitergeleitete Einladung des Forschungsprojekts „Small4Good“
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Teilnehmende im Projekt Small4Good,
wir laden Sie herzlich zur zweiten Exkursion im Rahmen des Forschungsprojekts Small4Good ein! Gemeinsam mit Revierförster Karl Ulrich Mäntele und Stephan Hoffmann (Wissenschaftler an der Norwegischen NIBIO) erkunden wir eine Waldfläche in Rickenbach und diskutieren Chancen und Herausforderungen der Waldbewirtschaftung.
Die Multifunktionalität des Waldes steht dabei im Zentrum. Während Karl Ulrich Mäntele die lokale Perspektive einbringt, wird uns Stephan Hoffmann zeigen, welche Trends und Ansätze in der norwegischen Waldwirtschaft Erfolg haben. Abschliessen werden wir mit einem Einblick in bisherige Ergebnisse aus dem Projekt.
Wann & Wo:
- September 2025, 15:00 Uhr
Treffpunkt: Wanderparkplatz Egg / Kühmoos, 79736 Rickenbach
Ende: ca. 17:30 Uhr, anschliessend gemütlicher Ausklang bei der Maisenhardthütte
Die Teilnahme ist kostenlos und richtet sich an alle interessierten Privatwaldbesitzenden – unabhängig von Erfahrung oder bisherigen Strategien.
Ihre Anmeldung bis zum 21. September 2025 erleichtert unsere Organisation, ist aber freiwillig.
https://forms.gle/HDFw3mu19cwdCK1JA
Detaillierte Infos: Einladung Exkursion Rickenbach
Wir freuen uns auf einen spannenden Austausch im Wald! Gerne dürfen Sie die Einladung auch weiteren interessierten Waldbesitzenden weiterleiten.
Herzliche Grüsse
Britta Hars & Andreas Gabriel
—
Andreas Gabriel
MSc ETH Umweltnaturwissenschaften
Guaraci forest consulting SA. http://www.guaraci.ch
im Auftrag von WaldBeiderBasel
für Small4Good https://linktr.ee/small4good
Small4Good Newsletter http://eepurl.com/iNJk0E
https://small4good.eu/
—-
+41 76 562 76 21
15.07.2025 Vertreterversammlung der FBG Dreiländereck
Die Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Dreiländereck hielt kürzlich in Steinen ihre diesjährige Vertreterversammlung ab. Rund 2.200 Waldbesitzer, darunter 23 Kommunen, sind Mitglied bei der Holzvermarktungs-Organisation.
Der stellvertretende Geschäftsführer Ralf Schiller stellte den Vertretern des Privat- und Kommunalwaldes den Geschäftsbericht und die Bilanz 2024 vor. Im vergangenen Jahr wurden rund 37.000 Festmeter (Fm) Holz an- und verkauft, was etwa der Vorjahresperiode entsprach. Etwa 60 % der Holzmenge kam aus dem Kommunalwald, was ungefähr der Flächenverteilung der Mitgliedsbetriebe entspricht. Der Umsatz stieg auf knapp 4 Millionen Euro. Grund waren die sehr guten Preise für Stammholz. Beim Nadelstammholz blieben die Preise das Jahr über stabil mit rund 100 €/Fm für das sogenannte Leitsortiment Fichte. Es wurden gut 12.000 Festmeter Nadel-Stammholz verkauft.
Auch Buche, Esche und Eiche konnten sehr gut verkauft werden. Deren Nachfrage übertraf das Angebot deutlich. Etwa 2.500 Fm Eichenstammholz mit einem Durchschnittserlös von 544 €/ Fm wurden verkauft.
Die FBG richtete wie seit Jahren federführend die Douglasien-Wertholz-Submission zusammen mit weiteren Lieferanten aus. Dabei konnten fast 1.400 Fm wertvollen Douglasien- und Lärchen-Stammholzes angeboten werden. Davon entfielen 186 Fm mit einem Durchschnittserlös von 334 EUR/Fm auf den Wertholzplatz der FBG. Ebenso wurde die sehr erfolgreiche Markgräfler Eichen-Wertholz-Submission für die stark gesuchte Eiche mitorganisiert. Auf dem Lagerplatz Holzen konnten für die angebotenen 627 Fm Spitzenstämme durchschnittlich 1.292 €/Fm erziel werden, was etwa dem Vorjahr entspricht.
Es wurde ein Überschuss von etwa 121.000 Euro erwirtschaftet. Die Vertreterversammlung entschied, dass dieser der aufzubauenden Rücklage zugeführt und die aktuellen Leistungsentgelte bis zum Jahresende beibehalten werden.
Geschäftsführer Michel Meyer-Heisig berichtete über den Sachstand bei der geplanten Fusion der beiden Forstbetriebsgemeinschaften Dreiländereck und Kleines Wiesental. Das Ziel ist eine Effizienzsteigerung, um die Ausgaben zu reduzieren und die Leistungsentgelte absenken zu können. Der Zusammenschluss soll möglichst zum Beginn des kommenden Jahres realisiert werden. Das Modell wird den Mitgliedern voraussichtlich im Oktober dieses Jahres vorgestellt.
Die FBG rät aktuell den Waldbesitzern, vor der Holzbereitstellung unbedingt den Kontakt mit dem Revierleiter oder der FBG aufzunehmen, um die aktuellen Absatzmöglichkeiten zu erfragen. Es ist eine gute Nachfrage nach Nadelholz vorhanden. Wegen der anstehenden Sägerferien sind die Hiebe aber zu koordinieren, um Qualitätsverluste zu vermeiden.
Flyer der Forstverwaltung mit Details zur 4. Bundeswaldinventur für den Lkr Lörrach: hier klicken
28.01.2025 Ergebnisse der 4. Bundeswaldinventur (BWI)
im Landkreis Lörrach
Die im 10-Jahres-Abstand durchgeführte BWI erfasst bundesweit wichtige Daten über den Waldzustand. Diese liegen nun auch für den Landkreis Lörrach vor.
Für den Landkreis Lörrach gibt es folgende Ergebnisse:
- rund 40.000 ha Wald
- Waldflächenanteil 50 % (D: 32 %, B-W: 38%)
- hohe Holzvorräte: 368 m³/ha (B-W 373 m³/ha)
- Zuwachs: 10,9 m³/ha*Jahr
- 2/3 weisen hohe bis sehr hohe Naturnähe auf
- der Wald leidet unter Trockenstress
- es kommt dadurch zu absterbenden Einzelbäumen und Beständen
- der klimaangepasste Waldumbau ist eine Generationenaufgabe
28.01.2025
Kleinprivatwald-Projekt „Small4Good“ der Forstkammer und diverser Forschungseinrichtungen:
Offener Workshop – Diskussionsrunde
Thema: „Wald in Wert setzen – welche Chancen könnte die Zukunft bringen?“
Vortrag
Wie können kleinere Privatwälder als Einkommensquelle neu gedacht werden? Prof.
Carola Paul, Leiterin der Abteilung Forstökonomie und nachhaltige Landnutzungsplanung an der
Georg August Universität Göttingen, stellt Forschungsansätze und Chancen vor, die das Projekt
Small4Good bietet.
anschließend: Workshop/ Diskussionsrunde
Ort: Rathaus Maulburg, Hermann-Burte-Str. 57
Termin: Do., 20. Februar 2025, 16-19 Uhr
Anmeldung bitte bis 12.02.25: hier klicken
13.01.2025
Umfrage des Kleinprivatwald-Projekts „Small4Good“, an dem die FBG Dreiländereck und die FBG Kleines Wiesental
mitwirken.
Nutzen Sie gerne als Privatwaldbesitzer/in die Möglichkeit, Ihre persönliche Situation in die Ergebnissammlung und Strategieentwicklung für den Kleinprivatwald bei diesem EU-weiten Projekt mit einzubringen.
- Teilnehmerzahl max. 25 in der Reihenfolge des Eingangs
- Treffpunkt: Rathaus-Parkplatz Kandern, dort Bildung von Fahrgemeinschaften (bestätigte Teilnehmer können gerne bereits als Fahrgemeinschaft anreisen)
- Uhrzeit: 9.45 Uhr, Abfahrt pünktlich 10.00 Uhr, ca. 45 Fahrzeit
- Dauer der Besichtigung: ca. 1,5 bis 2 Std.
- Rückkehr in Kandern: gegen 13 Uhr
- Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen ausschließlich per Email unter info@fbg-dreilaendereck.de
- Eine weitere Exkursion in denselben Betrieb ist für das Frühjahr 2025 geplant
Revierleiter Gerd Fricker berichtet über seine Erfahrungen aus über 30 Jahren Tätigkeit für den Privatwald
- Wie kann man mit den Bedrohungen der Wälder durch die schon jetzt deutlich spürbaren Auswirkungen des Klimawandels umgehen?
- Welche Baumarten eignen sich am wahrscheinlichsten für die Wälder der Zukunft im Südschwarzwald?
- Welches sind geeignete waldbauliche Strategien, um den Wald zukunftsfester zu machen?


